Home
Marsch für s'Läbe 2010
Politische Bildung
Familie
Lobby
Schweiz
Kulturkampf LGBT
Ora et labora!
Texte zu Zeitfragen
68er Neomarxismus
Frauen und die Macht
Durchs Netz gefallen
Verrat der Geschichte



Die falsche Feminisierung der Politik treibt die bizarrsten Blüten. Mit immer radikaleren Forderungen basteln weibliche Funktionäre und ihre pseudomännlichen Nachfolger am grossen Frieden. Aktuell sind sie entrüstet über die Armeewaffen, die den Schweizer Soldaten seit vielen Jahren frei Haus gegeben werden.  

Was ist nur aus der Schweizer Wehrhaftigkeit geworden? Auch wenn Wilhelm Tell keine historische Person ist, so ist er dennoch ein Symbol für einen prägnanten Zug der Schweizer Volksseele. Wir kämpfen todesmutig für Recht und Freiheit. Wir ziehen es vor, eingekerkert oder im kühlen Grab zu sein, als von ungerechten Regenten beherrscht zu werden.            

Dass die Linke und ihre Verbündeten seit Jahren unsere Geschichte madig machen, ist bekannt. Doch die Identitätskrise der ‚Linksliberalen Koalition’ hat noch nicht das ganze Volk verseucht. Lange nicht alle «Fraue und Manne» lassen sich die Jahrhunderte zwischen Morgarten(1315) und 1945 so einfach aus dem Gedächtnis streichen. Die vielen, vielen Jahre des europäischen Krieges lehren uns, dass es immer Aggressoren gibt. Und jeder, der den internationalen Teil der heutigen Tageszeitungen aufschlägt, erkennt: Terror und Krieg allenthalben!

Das kümmert unsere harmonisierenden Aktivistinnen wenig. Sie sind zutiefst überzeugt von ihrer eigenen Friedensfähigkeit. Zwar scheitern die meisten im privaten Bereich (Ehe und Familie). Umso lauter vertreten sie ihre Frohbotschaft vom öffentlichen Frieden. Eine aktuelle Forderung ihrer simplifizierten Politik lautet: Armeewaffen ins Zeughaus! Dann gibt’s weniger Gewaltverbrechen. Trara! So einfach ist das. Als nächstes kommt dann das Brotmesser-Verbot. Mama Staat wird dafür sorgen, dass Bäckereien nur noch geschnittenes Brot verkaufen. Pfadi-Führer müssen die Taschenmesser jeden Morgen im Zeughaus abholen und abends wieder zurückbringen. Und dann erst die Kettensägen und die Vorschlaghammer!! Ach Gottchen, ach Gottchen..!!!

Denken Sie den Stumpfsinn ruhig zu Ende. Er führtgeradewegs in die Gummizelle oder zurück in die Fruchtblase. Oder zu den wirbellosen Anfängen. Dort ist alles weich. Nun kann den armen Kinderchen nichts mehr passieren. Nun ist alles gut. Und der matriarchale Staat ist an sein Ende gekommen; so wie Marx es prophezeite. Und Fukuyama kann dann wieder vom Ende der Geschichte schreiben.

Wie können denkende Menschen sich nur von solchem Geschwätz einnehmen lassen? Merken sie denn nicht, dass der "grosse Pseudofrieden" nur in Europa ausgebrochen ist? Der russische Bär pfeift auf den matriarchalen Weichspüler. Der chinesische Drachen spottet darüber und sammelt Kräfte. Und die Hyäne Mekkas hat ihre Horden längst losgeschickt. Die aggressive Kraft dieser Mächte ist nicht gebrochen. Niewurden sie vor Gerichte zitiert, um Rechenschaft abzulegen für Massenmorde und Genozide. Für Gulags und Psychoterror. Für massenhafte Versklavungen und Vergewaltigungen.

Wer sich weigert, seine Geschichte aufzuarbeiten, Schuld zuzugeben und Bussleistungen auf sich zu nehmen, wird seine Verbrechen wiederholen. Es ist nur eine Frage der Zeit. Hitlers und Bin Ladens aller Zeiten foutieren sich einen Dreck um Michelines Friedensmissionen. Macht in den Händen von Frauen, die die Ohnmacht verherrlichen, ist staatsgefährdend. Harmonisierende Aussenpolitik ist über weite Strecken suizidal. Da werden die chinesischen Leichen des himmlischen Friedens in olympischen Ehren weggewischt. Lybischer Staatsterror zahlt den Hinterbliebenen von Lockerbie ein paar Milliönchen und schickt den Chef zum Fototermin ins Elysée. Und die militanten Nachfolger Mohammeds, die seit 1'300 Jahren versuchen, Europa einzunehmen, werden mit offenen Armen auf Passbüros und Sozialämtern empfangen.

Die falsche Feminisierung der Macht muss rückgängig gemacht werden. Sie beraubt unser Volk seiner Abwehrkräfte und führt es schleichend in den Untergang. Alexander d.Gr., nahm sich keine Zeit, gordische Knoten in streng demokratischer Manier zu entwirren. Er und seine Nachfolger warern Männer des Schwertes und entsorgten die griechische Demokratie kurzerhand auf dem Komposthaufen der Geschichte. Wenn wir die Damen an den Schalthebeln des Staates noch lange gewähren lassen, wird uns dasselbe passieren. Natürlich geht es nicht darum, die Frauen aus der Politik zu verdrängen und zurück an den Herd zu schicken. Es geht lediglich um dringend notwendige Korrekturen! Schönwetter-Politik gehört ins utopische Reich der Gutmenschen. In der real existierenden Welt zerstört matriarchale Herrschaft die Kraft eines Volkes und macht es zur willkommenen Beute für innere und äussere Feinde. Jede Gesellschaft, die überleben und zur Blüte zurückfinden will, wird früher oder später ihre Matronen entmachten müssen. Zeigen sich die Damen lernbereit, mögen sie ihre konstruktiven Fähigkeiten weiterhin in die harte Regierungsarbeit einfliessen lassen.      

Auf ein pikantes und höchstentlarvendes Detail möchte ich zum Schluss noch hinweisen. Der Feminismus ist keineswegs gewaltlos. Viele dieser Damen haben mit Verve dafür gekämpft, dass die «Götter in weiss» ihre blitzenden Skalpelle ungestraft gegen wehrlose Embryos einsetzen dürfen. Mehr als 10'000 Tote pro Jahr. Allein in der Schweiz. Eliminiert mit Schneidewerkzeugen der exzessiven Selbstverwirklichung. Europäisch-menschrechts-konventionell! Was gilt denn nun, Mesdames? Sprechen Sie mit gespaltener Zunge? Wollen Sie Frieden oder Krieg? - Die alten Griechen wussten um die Tragödie. Circe verwandelte die Gefährten des Odysseus in dumme Schweine. Odysseus hatte ein Gegenmittel und blieb Mensch. Doch erlag er dennoch den Verführungskünsten der Hexe. Der gemeinsam gezeugte Sohn tötete später seinen Vater, aus Versehen. Worauf Circe einen weiteren Sohn des Odysseus heiratete…. wohl, um auch diesen zu verschlingen!? Glücklicherweise unterliegen wir Schweizer nicht den Gesetzmässigkeiten der griechischen Mythologie. Unsere Tellensöhne und–töchter werden es nicht zulassen, dass ein böses Weib triumphierend unseren Untergang erreicht. Um jeden Preis werden wir uns weigern, unsere Armbrust im Zeughaus abzugeben! 

(Text von Daniel Regli, Zürich)

Top